VIII. Wirtschaftswunderjahre

In den Jahren von 1950 bis in die beginnenden 60er nimmt die Industrieproduktion in Deutschland real um 185 Prozent zu. Es gibt genügend Arbeitskräfte, die zahlreichen Vertriebenen und Flüchtlinge können beim Aufbau der Wirtschaft gut eingesetzt werden. Das Wirtschaftswunder verlieh den Deutschen und Österreichern nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges und dem Elend der unmittelbaren Nachkriegszeit ein neues Selbstbewusstsein. 

Vom Pütt zur UNO in New York
1950-1959 | Geschichte | Persönlichkeiten

Vom Pütt zur UNO in New York

Die tragische Karriere des Heinrich Wieschhoff Sein Lebensweg führte ihn von Altenbögge und der Schachtanlage Königsborn III/IV über eine wissenschaftliche Laufbahn schließlich in den diplomatischen Dienst der Vereinten Nationen. Dort stieg er zu einem der ranghöchsten Beamten auf und wurde zum wichtigsten Berater von Generalsekretär Dag Hammarskjöld. Auf dem Flug zu einem Treffen zur Beilegung des Kongo-Konfliktes zerschellte das Flugzeug der UNO-Delegation mit Hammarskjöld und Wieschhoff wenige Kilometer vor der Landung am Boden. Bis heute blieb die Ursache des Absturzes ungeklärt und mysteriös. Die Familie Wieschhoff ließ sich im Jahre 1910 in Altenbögge nieder; dazu hatten sie das Haus in […]

Nachtquartier einer Königin
1950-1959

Nachtquartier einer Königin

Die Besuche von Staatslenkern oder gar Monarchen auf dem Gemeindegebiet gehört nicht zu den alltäglichen Ereignis­sen. Im Mai 1965 war allerdings eine echte Kö­nigin in Lenningsen zu Gast, wenngleich sie bei ihrem ersten Staatsbesuch in Deutschland nur ihre Nachtruhe in dem beschau­lichen Ortsteil suchte. Elisabeth II., Königin von Großbritannien und Nordirland, übernach­tete in einem Sonderzug auf dem Bahnhof Lenningsen. Die Lenningser hatten allerdings keinen größeren Kontakt zur Monarchin. Bei ihrer An- und Abreise winkte sie den Menschen zwar zu, ausge­stiegen ist sie am Ort allerdings nicht. Zu persönlichen Kontakten mit der stark gesicherten Königin kam es nicht. Anlässlich des 30. […]